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Verein für hallische Stadtgeschichte besichtigt Neue Residenz in Halle

In der Neuen Residenz in Halle, wo die Sanierungsmaßnahmen zur Instandsetzung des Dachtragwerkes und der Dachdeckung des Westflügels nahezu abgeschlossen sind, konnte der Landesbetrieb BLSA vor einigen Tagen knapp 40 interessierte Gäste vom Verein für hallische Stadtgeschichte e.V. begrüßen.

Frau Brünnel, die Projektleiterin des Landesbetriebes BLSA und verantwortlich für die Sanierungsmaßnahme "Neue Residenz" und Herr Zeh, Architekturbüro cuboidoo architekten BDA, berichten den interessierten Gästen vom Verein für hallische Stadtgeschichte e.V. über die Besonderheiten der Neuen Residenz

Die neue Residenz besitzt eine große landesgeschichtliche und zugleich auch stadtgeschichtliche Bedeutung und ist darüber hinaus eine Perle der historischen, hallischen Architektur.

Projektleiterin des BLSA vom Standort Halle, Frau Brünnel und der Architekt der Sanierungsmaßnahme Herr Zeh vom Architekturbüro cuboidoo architekten BDA, ebenfalls aus Halle, führten die Gäste durch den Westflügel der neuen Residenz und erläuterten anschaulich und detailreich die Sanierungsarbeiten. Besonderes Highlight der Führung war der Aufstieg in die frisch sanierte und instandgesetzte Dachetage, bei dem 95 Prozent des dort vorhandenen Holzes erhalten werden konnten.

Eine transparente Öffentlichkeit sieht der Landesbetrieb BLSA als eine wesentliche Aufgabe im Hinblick auf den Bau und die Sanierung landeseigener Gebäude, die, wie im Fall der Neuen Residenz, baukulturelles Erbe des Landes Sachsen-Anhalt darstellen. Denkmalpflegerisches Ziel ist der Erhalt der Gesamtanlage „Residenz“ als Monument und Dokument im heutigen äußeren Erscheinungsbild.

Aktuell prüft das Land eine Zustiftung der Neuen Residenz an die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.