Forschungsneubau Systembiologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Auf dem Gelände der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entstand bis Anfang 2014 ein viergeschossiges Labor- und Bürogebäude als Forschungszentrum für Systembiologie. Auf 2.750 Quadratmetern forschen, experimentieren und arbeiten 175 Wissenschaftler und Mitarbeiter in modernsten Laboren und Büros.
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme wurden zu 75 Prozent durch EU-Mittel (EFRE) kofinanziert. Das Gebäude, ein unregelmäßiges Rechteck, grenzt südlich an den Pfälzer Platz. Nachbar ist der 2010 fertig gestellte Bau für den Fachbereich Verfahrens- und Systemtechnik.
Die östlich gelegene Hohepfortestraße dient unter anderem der Erschließung des Universitätscampus und wird im Entwurf als schwerpunktmäßige Erschließung des Gebäudes herangezogen. Der Baukörper fügt sich harmonisch in die Nachbarbebauung ein und bildet mit seiner kurzen nördlichen Fassade eine Platzkante zum Pfälzer Platz.
Die abgerundeten Gebäudeecken unterstreichen den Abschluss des Campuscenter der Universität. Damit erhält der bisherige Verkehrsknoten eine räumliche Fassung an der Südseite des Platzes. Zwischen Forschungsneubau und Laborgebäude entstand ein 17 Meter breiter Außenraum: eine Grün- und Pausenzone für Institutsmitarbeiter beider Häuser, die eng kooperieren.
Das Forschungszentrum "Dynamische Systeme - Biosystemtechnik" wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative des Landes Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme eingerichtet.






