Sanierung des Landesbildungszentrums für Körperbehinderte Halle/Saale

Projektsteckbrief
  • Auftraggeber:

    Ministerium der Finanzen
    LSA, vertreten Durch den
    Landesbetrieb BLSA,
    Technisches Büro Halle,
    Baubüro Dessau

  • Anschrift:

    Murmansker Straße
    06130 Halle

  • Nutzer:

    körper- und geistig
    behinderte Schüler

  • Architekten:

    ReinerBeckerArchitekten
    BDA Berlin

  • Bauzeit:

    2013 bis 2018
    in Bauabschnitten

  • Gesamtkosten:

    15,2 Millionen Euro

  • Hauptnutzfläche:

    16.904 Qadratmeter
Das Foto zeigt das Gebäude des Landesbildungszentrums für Körperbehinderte in Halle

Das Landesbildungszentrum für Körperbehinderte in Halle wurde in den Jahren 1980/81 weitgehend barrierefrei errichtet. Derzeit werden in der Ganztagsschule 316 Schüler und Schülerinnen mit unterschiedlichen Behinderungen, wie Schädigungen von Gehirn,  Rückenmark oder Muskulatur, in 42 Klassen unterrichtet. Fast die Hälfte von ihnen hat einen Behinderungsgrad von über 50  Prozent, 48 Schüler benötigen einen Rollstuhl.

Wegen fehlender Ausweichquartiere muss das Gebäude während der umfassenden Sanierung weiter genutzt werden. Die lärmintensiven Arbeiten werden nur in den unterrichtsfreien Zeiten realisiert.

Im Rahmen der Bauarbeiten erfolgt zugleich eine funktionale Neuordnung der vorhandenen Räume. Im Fokus stehen dabei sowohl das Ganztagsschulkonzept als auch die therapeutischen Abläufe und die  Jahrgangsstufen. Gleichzeitig werden unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften und der vorhandenen Gebäudestruktur unter anderem Schwellen reduziert, Sanitärbereiche rollstuhlgerecht umgestaltet und Brandschutztüren mit Öffnungstastern ausgestattet.

Die Außenanlagen werden entsprechend der Nutzungsanforderungen der Altersgruppen und unterschiedlichen Behinderungen neu gestaltet.

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