Sanierung Fürstenhaus an der Landesschule Pforta

Projektsteckbrief
  • Auftraggeber:

    Ministerium der Finanzen
    LSA, vertreten durch den
    Landesbetrieb BLSA,
    Niederlassung Süd-Ost,
    Halle


  • Anschrift:

    Schulstraße 12
    06628 Naumburg
    OT Schulpforte


  • Nutzer:

    Landesschule Pforta


  • Architekten:

    AADe Stuve Architekten
    Köthen


  • Bauzeit:

    2009 bis 2010


  • Gesamtkosten:

    3,261 Millionen Euro


  • Hauptnutzfläche

    1.085 Quadratmeter

 

 

 

Blick auf das Fürstenhaus (Foto: Peter Gercke)

Das Fürstenhaus als Bestandteil der 1543 von Herzog Moritz von Sachsen gegründeten Internatsschule (ehemaliges Vorratsgebäude laut Plan der Klosteranlage vor 1868) wurde als nördlicher Seitenarm zwischen Klosterkirche und Kleiner Saal errichtet. Der westlich vorgestellte Wendelstein markiert den historischen Haupttreppenturm zu allen Geschossen. Das Gebäude befindet sich im Bereich des Klosters Pfortas, eines der bedeutendsten Baudenkmale Sachsen-Anhalts.

Das Fürstenhaus wurde aufgrund der Forderung nach modernen Internatsplätzen saniert. Es sind Internatsräume für 50 Schüler, ausschließlich im 1. und 2. Obergeschoss entstanden. Funktions- und Arbeitsräume, Sport-Umkleiden und sonstige erforderliche Nebenräume wurden im Erdgeschoss hergerichtet. Die Wohnung für die Hauseltern wurde im Verbindungsbau im 2. Obergeschoss untergebracht mit einem separaten Zugang über ein eigenes Treppenhaus vom Hof aus.

Die denkmalpflegerischen Prioritäten wurden in der Baumaßnahme vorrangig bewertet und die Neueinbauten der historischen Substanz untergeordnet. Das besondere Augenmerk lag im Erdgeschoss bei den romanischen Rudimenten und in den Obergeschossen in der Rekonstruktion der repräsentativen Räume, insbesondere des Fürstensaals.

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