Landesbetrieb als Arbeitgeber

Der Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement als qualitätsbewusster und leistungsstarker Dienstleister für alle Landesbehörden in Angelegenheiten des Bau- und Liegenschaftsmanagements hat ein großes Aufgabenspektrum abzudecken, das viele verschiedene Spezialisten erfordert. Und dieses, obwohl ein großer Anteil der Architekten- und Ingenieurleistungen durch Vergabe an freiberuflich tätige Kollegen beauftragt wird.

Die interdisziplinäre Arbeit in allen Vorbereitungs-, Planungs- und Betriebsphasen eines Projektes ist für den Landesbetrieb BLSA handlungsbestimmendes Element. Folgende Berufe sind im Landesbetrieb BLSA zur Erfüllung der Aufgaben vertreten:

  •  Architekten
  •  Bauingenieure (Hoch- und Tiefbau)
  •  Elektroingenieure
  •  Vermessungsingenieure
  •  Fachingenieure für Heizung / Lüftung / Sanitär
  •  Versorgungstechniker
  •  Hochbautechniker
  •  Betriebswirte / Fachrichtung:
    - Technische Gebäudeausrüstung
    - Facilitymanagement
    - Portfoliomanagement
  •  Bauzeichner
  •  Juristen
  •  Wirtschaftsjuristen
  •  Betriebswirte mit Spezialisierung:
    - Rechnungswesen
    - Controlling
    - Personalwirtschaft
  •  Dipl. Verwaltungswirte
  •  Dipl.-Informatiker
  •  Verwaltungsfachangestellte
  •  Industriekauffrauen / Industriekaufmänner
  •  Facharbeiter für Bürokommunikation
  •  Steuerfachangestellte

Die Betreuung des Liegenschaftsbestandes und die Bauaufgaben sind entsprechend dem Stand der Technik unter Berücksichtigung der Qualitätsziele des Städtebaus und der Architektur, der Nutzung- und Gebrauchsqualität, der Bau- und Gebäudetechnik, der ökologischen und der energetischen Qualität des Bauwerkes unter Beachtung der Lebenszykluskosten sowie der vorgegebenen Termine und Kosten zu realisieren.

Bauordnungsrechtlich wird für die in der Verantwortung von Baudienststellen des Bundes und des Landes stehenden Baumaßnahmen ein besonderes Genehmigungsverfahren angewandt. Voraussetzung ist allerdings, dass hier Bedienstete mit der Befähigung zum höheren bautechnischen Verwaltungsdienst (neue Bezeichnung: Laufbahnbefähigung der Laufbahngruppe 2 zweites Einstiegsamt des technischen Verwaltungsdienstes, Fachrichtung Hochbau / Städtebau) und mit sonstigen geeigneten Fachkräften eingesetzt sind. Der öffentliche Bauherr trägt die Verantwortung dafür, dass Entwurf, Ausführung und Zustand der baulichen Anlagen den öffentlich-rechtlichen Vorschriften entsprechen, so dass ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren durchlaufen werden kann.

Durch den nach der Bauordnung besonderen Status der Baudienststelle ist der Landesbetrieb BLSA auch Ausbildungsbehörde für Anwärter des ehemals so genannten "gehobenen" bautechnischen Verwaltungsdienst (gtD) und für Referendare des ehemals so genannten "höheren" bautechnischen Verwaltungsdienstes.

Das Oberprüfungsamt für den technischen Verwaltungsdienst der Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, ist eine gesonderte Organisationseinheit im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Aufgabe des Oberprüfungsamtes ist die Abnahme der Großen Staatsprüfung für den technischen Verwaltungsdienst der Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt in 12 verschiedenen Fachrichtungen. Für den Landesbetrieb BLSA relevant sind die Fachrichtungen Hochbau sowie Maschinen- und Elektrotechnik.

Die Laufbahn des technischen Verwaltungsdienstes der Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, umfasst den Vorbereitungsdienst, die Probezeit und alle Ämter dieser Laufbahn. Zweck und Ziel des Vorbereitungsdienstes ist die Ausbildung von Nachwuchskräften. Insbesondere soll das auf der Hochschule erworbene Wissen in der Praxis der Verwaltung ergänzt und angewandt werden. Der Vorbereitungsdienst für die verschiedenen Fachrichtungen der Laufbahngruppe 2 wird vom Land durch die diesbezügliche Ausbildungs- und Prüfungsordnung geregelt.

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