Geschäftsfelder

Das Land Sachsen-Anhalt verfügt über einen beträchtlichen Besitz an Liegenschaften. Dessen Verwaltung, Bewirtschaftung und Verwertung erfolgt im Geschäftsbereich des Ministeriums der Finanzen.

Wegen der wachsenden Bedeutung der Immobilien als Wirtschaftsfaktor für das Land Sachsen-Anhalt ist die Optimierung des Immobilienbestandes eine wesentliche Aufgabe der Vermögensverwaltung. Dazu gehört, die Immobilien möglichst sinnvoll und effizient zu nutzen, verstärkt wirtschaftliche Gesichtspunkte zu beachten und nach kaufmännischen Methoden zu arbeiten sowie die entbehrlichen Immobilien renditeorientiert zu verwerten. Mit der Zusammenführung des Liegenschaftsmanagements und des Baumanagements wurden Veränderungsprozesse zur Umsetzung einer wirtschaftlichen Liegenschafts- und Bauverwaltung eingeleitet.

Die Landesregierung verfolgt damit das Ziel, mit dem Bau- und Liegenschaftsmanagement wirtschaftlich zu sanieren, Flächennutzungen zu optimieren und mit dem ganzheitlichen Immobilienmanagement eine effiziente Bedarfsdeckung zu realisieren. Dem Landesbetrieb BLSA obliegt durch ein gestrafftes Liegenschafts- und Baumanagement eine wirtschaftliche Liegenschaftsnutzung, durch Entwicklung geeigneter Standorte sowie den Einsatz innovativer Finanzierungsmodelle.

Weiterhin wird durch Realisierung von Umsatzerlösen aus Mieteinnahmen und Verwertungen, der bestehende Stau an Kleinen Baumaßnahmen und Bauunterhaltungsmaßnahmen nachhaltig abgebaut. Baumaßnahmen folgen grundsätzlich der strategischen Ausrichtung des Immobilienmanagements und den Festlegungen der Standortplanung.

Das Land als größter Bauherr in Sachsen-Anhalt verfügt über einen beträchtlichen Besitz an Immobilien. Das Besondere am Bestand ist die Vielfalt, die von Gebäuden für die verschiedenen Ministerien über Finanzämter, Justiz- und Polizeiverwaltungen bis hin zu Universitätseinrichtungen und Verwaltungsgebäuden reicht.

Auch das Portfolio der BLSA zeichnet sich durch Gebäude mit unterschiedlichsten Standorten und Nutzungsarten aus. Die Aufgabe des Portfoliomanagements besteht darin, Optimierungspotenzial im Bestand aufzuspüren und auszuschöpfen, den Flächenbestand zu optimieren und die Liegenschaften auf den Kernbestand (Bedarfsanpassung) zu reduzieren. Dies gilt sowohl für die landeseigenen als auch für die Mietliegenschaften.

Die Baumaßnahmen, die außerhalb der Landes- und Bundesverwaltung mit öffentlichen Mitteln gefördert werden, sind unter dem Begriff Zuwendungsbau zusammengefasst. Hier berät und prüft die Staatshochbauverwaltung  die Wirtschaftlichkeit der Planung und deren spätere Ausführung entsprechend der Förderbestimmungen. Anspruchsberechtigt sind vor allem Kommunen sowie öffentliche und private Institutionen.

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